Wochenendreise der Kolpingjugend

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# MHdC Berichte

Wochenendreise der Kolpingjugend

Es gibt doch nichts Schöneres, als mit der Kolpingjugend Berlin Spandau auf Reisen zu gehen! So waren wir also wieder unterwegs, diesmal nach Schöppenstedt, die Till-Eulenspiegel-Stadt im Harzvorland. Wir sind am Freitag Nachmittag mit 14 Personen im Bonibus und PKW angereist. Übernachtet haben wir nach Empfehlung der dortigen Kolpingfamilie im alten Pfarrhaus der Gemeinde St. Joseph. Die Stimmung war super und wir hatten sogar ein Geburtstagskind dabei. Der Geburtstag wurde gebührend gefeiert.

Am Samstag ging es bei bestem Sommerwetter aufs Wasser. Im nahe gelegenen Braunschweig kann man nämlich wunderbar auf der Oker durch die Stadt paddeln. So paddelten wir in Vierer Kajaks über die Oker und erkundeten den Flusslauf. Zuerst war es ein kleines Abenteuer nicht umzukippen und die Richtung einzuhalten. Mit der Zeit wurde es dann immer besser. So ging es dann vorbei an Parks und Häusern, und wir konnten in viele Gärten schauen. Am Nachmittag wurde es dann auf dem Wasser voll. Es waren jetzt immer mehr Paddelboote, Tretboote und SUPs unterwegs. Manchmal mussten wir großen Flößen mit Ausflugsgruppen ausweichen. Zum Schluss kamen unsere Boote pünktlich zum Bootsverleih zurück, und es war niemand ins Wasser gefallen.

Am Sonntag fuhren wir nach dem Gottesdienst in St. Joseph in die Berge. Unser Ziel war das Schaubergwerk Büchenberg in der Nähe von Wernigerode. Hier kann man bei der Führung hautnah den historischen Harzer Eisenerzbergbau erleben, denn es ist eine Führung besonderer Art. Zunächst mussten wir vom Parkplatz ein Stück laufen. Der Eingang ist etwas versteckt in einer Senke gelegen.

Zu Beginn stellte sich ein ehemaliger Bergmann vor, der uns in das Schaubergwerk führte. Er hatte selbst viele Jahre in einem Bergwerk gearbeitet und konnte uns sehr anschaulich das Arbeiten unter Tage nahebringen. So haben wir erfahren, unter welch schweren Bedingungen die Harzer Bergleute hier gearbeitet haben und wie dunkel es im Stollen bei wenig Licht ist. Das Besondere an der Führung war auch, dass unter Tage Bergbaugeräte vorgeführt wurden. Es waren große Maschinen mit lauten Motoren. So wurden zum Beispiel schwere Bohrhämmer und Verladebagger vorgeführt. Wir waren alle sehr beeindruckt.

In diesem Bergwerk wurde das Erz noch bis 1970 gefördert. Das Erz wurde mit der damals längsten Seilbahn Europas ins Tal gebracht.

Leider mussten wir dann schon bald nach Hause aufbrechen. So ging unsere Reise viel zu schnell zu Ende.

Jürgen Rösler

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