27/12/2025 0 Kommentare
Immobilienprozess in unserer Pfarrei
Immobilienprozess in unserer Pfarrei
# Pfarrei Berichte

Immobilienprozess in unserer Pfarrei
Anfang Juli 2023 hat Erzbischof Heiner Koch den Pfarreien des Bistums den Arbeitsauftrag erteilt, sich über die Gebäude und Flächen in ihrer Nutzung und in ihrem Besitz Gedanken zu machen. Er hatte dazu einen Brief geschrieben. In ihm hat er formuliert, dass die Pfarreien selbstständig auf ihre Immobilien schauen sollen, überlegen müssen, was sie pastoral brauchen und was sie sich leisten können. Dies alles sollte bis 2030 geschehen. Wer damals genau hingehört und nachgelesen hat, hat tief durchgeatmet. Dann kam der Sommer und nur wenige Pfarreien haben sich gleich an die Arbeit gemacht.
Generalvikar Pater Manfred Kollig SSCC ist in der Bistumsverwaltung für die Finanzen der Verantwortliche. Er hat für die leitenden Pfarrer präzisiert: „Das Ziel bleibt: Wir werden auf Dauer nur die Immobilien behalten, die sinnvoll – also in pastoraler, sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht – zu nutzen sind. Die jeweiligen Eigentümer (Erzbistum, Pfarreien) müssen in der Lage sein, diese verbleibenden Immobilien dauerhaft zu unterhalten und deren Instandhaltung zu gewährleisten.“ Und er hat den Beginn des Prozesses angemahnt. 2030 müssen dem Ordinariat die Beschlüsse des Kirchenvorstandes zu jedem einzelnen Objekt vorliegen. Der Kirchenvorstand soll sich mit den pastoralen Gremien beraten, die Pfarrei in der Pfarreiversammlung informieren und dann Vorschläge und Meinungen einsammeln und in seine Beratung einbeziehen.
Für den Beratungsprozess wurde eine AG Immobilienentwicklung gegründet. Aus dem Pfarreirat sind drei Mitglieder dazu entsandt worden, die aus den drei Gemeindebereichen der Pfarrei stammen. Den Beratungsprozess werde ich als Moderatorin begleiten und darüber informieren. Bei dem ersten Treffen werden wir unseren Arbeitsmodus für 2026 festlegen und alle Mitglieder auf einen gleichen Informationsstand bringen.
Gabriele Hänitz
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